Donnerstag, 23. Februar 2012

Drei Nachrichten

Russland beschwichtigt im Streit zwischen Iran und Atombehörde

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Ungewöhnlich scharf hat die Internationale Atomenergiebehörde reagiert, als der Iran Inspektoren den Zugang zu einer Atomanlage verweigerte. Der Iran will an seinem Atomprogramm festhalten. Russland mahnt zum Dialog.Russland hat vor überstürzten Schlüssen angesichts der gescheiterten Gespräche zwischen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und dem Iran gewarnt. Die Organisation solle zudem den Dialog mit Teheran nicht abbrechen, sagte am Mittwoch der stellvertretende Außenminister Gennjadi Gatilow.

App-Stores hieven Datenschutz ins Programm

Vor kurzem kam es raus: App-Entwickler haben sich heimlich an Adressbüchern von Nutzern bedient. Solchem Treiben soll nun eine Vereinbarung einen Riegel vorschieben. Unterschrieben haben sechs App-Anbieter in den USA.

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Unkontrolliert datensaugende Programme auf Smartphones und Tablet-Computern sollen künftig der Vergangenheit angehören. Die kalifornische Generalstaatsanwältin Kamala Harris hat sechs der größten App-Store-Betreiber dazu gedrängt, die Privatsphäre von Nutzern besser zu schützen.

Steuereinnahmen steigen nur langsam

Eigentlich hatten die Steuerschätzer für 2012 ein kräftiges Einnahmeplus vorausgesagt. Doch die schwache Konjunktur gefährdet die Prognosen. Im Januar stiegen die Steuereinnahmen nur wegen eines Sondereffekts.

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Der Steuerboom für den deutschen Fiskus ist vorerst beendet. Im Januar verhinderte nur ein Sondereffekt ein Minus in den Kassen von Bund und Ländern. Wie das Bundesfinanzministerium in seinem jüngsten Monatsbericht mitteilte, stiegen die Steuereinnahmen (ohne reine Gemeindesteuern) im Vergleich zum Vorjahresmonat zwar um 3,9 Prozent.

Das Plus sei aber allein „auf die verzerrende Wirkung von Sondereffekten zurückzuführen, die per saldo nicht zu Mehreinnahmen führen“. Im Januar habe ein Sonderfall das Aufkommen um etwa 1,6 Milliarden Euro erhöht. Im Laufe dieses Jahres seien aber im gleichen Umfang Steuern wieder zu erstatten.
Die schwache Wirtschaftsentwicklung im Schlussquartal 2011 schlägt sich damit nun doch in den Kassen von Bund und Ländern nieder. Das Lohnsteueraufkommen stieg lediglich um 2,3 Prozent, das Umsatzsteueraufkommen nur um 1,3 Prozent. Diese beiden Steuern machen rund 60 Prozent des Gesamtaufkommens aus. Überzeichnet wurden die Januar-Daten dadurch, dass das Körperschaftsteueraufkommen im Vorjahr wegen einer hohen Erstattung extrem niedrig war.
Ohne den Sonderfall wären die Einnahmen im Januar um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zurückgegangen. Hinzu kämen erhebliche Nachbuchungen aus dem Dezember. „Ohne diese Effekte ist jedenfalls der Trend monatlich steigender Einnahmen zunächst gebrochen“, schreibt das Finanzministerium.
Schon zuvor war das Steuerplus im Zuge der sich abkühlenden Konjunktur von Monat zu Monat immer kleiner geworden. Im Dezember lag es bei 4,1 Prozent. Im November hatten Bund und Länder im Vergleich zum Vorjahresmonat noch einen Zuwachs von 7,6 Prozent verbucht, im Oktober lagen die Mehreinnahmen sogar noch bei 8,5 Prozent.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Die Fastenzeit

Als Fastenzeit oder als Passionszeit wird im Christentum der mehrwöchige Zeitraum der Vorbereitung auf das Hochfest Ostern bezeichnet. Sie erinnert an das 40-tägige Fasten Jesu Christi vor seinem öffentlichen Wirken. Die Fastenzeit beginnt in der Westkirche am Aschermittwoch. Im Gegensatz zur Westkirche hat der Aschermittwoch in der Ostkirche keine Bedeutung, da die Fastenzeit in der Ostkirche schon in der siebten Woche vor Ostern beginnt. Andere Namen für die Fastenzeit oder Fastenquadragese sind: Quadragesima, Quadragena, Quarentana, Quadragesimum major, Quadragesimum ante pascha, tempus quadragesimale, großes Fasten, lange Fasten, jejunium longum, jejunium quadragesimale, jejunium paschale, jejunia. In den reformatorischen Kirchen ist der Begriff Passionszeit gebräuchlich.

Essen

Schokolade-Fasten

Freitag, 17. Februar 2012

Die Geschichte des Karneval

Karneval

Von den Römern und den Germanen, übers Mittelalter in die Franzosenzeit bis zur Gründung des "Festordnenden Comités" im Jahre 1823
Die römische Kolonie Colonia Claudia Ara Agrippinensium hatte als Hauptstadt der Provinz Niedergermaniens u.a. die Aufgabe, die kulturelle Überlegenheit des römischen Reiches nach außen zu dokumentieren. So war die Stadt von Anfang an weltoffen. Bis Skandinavien und weit in das rechtsrheinische germanische Gebiet bestanden wirtschaftliche und kulturelle Verbindungen. Aus Italien strömten Besucher aller Art nach Köln (Soldaten, Händler, Gewerbetreibende usw.), die zum Teil hier sesshaft wurden. Durch die Fremden kamen kulturelle Einflüsse aus dem fernen Süden. Osten und Norden in die römische Kolonie am Rhein. So ist es nicht verwunderlich, dass im römischen Köln auch Gottheiten verehrt wurden, die aus dem keltischen, germanischen und griechisch-orientalischen Kulturkreis kamen. So bunt gemischt wie die Einwohner waren, so bunt gemischt war auch die Götterverehrung.

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Als Kolonie hatte Köln das Recht, die gleichen Feste zu feiern wie Rom. Dazu gehörte unter anderem das Fest der Saturnalien, das vom 17. - 19. Dezember gefeiert wurde (meistens dehnte es sich sogar eine ganze Woche aus). Es war ein bedeutendes Freudenfest der antiken Welt und sollte an die Zeit der Herrschaft des Gottes Saturn erinnern, in der es noch keine Sklaven gab. An diesen Tagen war es nicht erlaubt etwas Ernsthaftes oder Wichtiges zu tun. Die Arbeit in der ganzen Stadt ruhte und die Schulen blieben geschlossen. Alle waren fröhlich, lärmten, tranken, sangen, tanzten, spielten und scherzten. Männer und Frauen, Herren und Sklaven tauschten die Kleidung. Die freien Bürger bewirteten an diesen Tagen die Sklaven. Das Fest der Saturnalien, an dem die streng geübte Hierarchie ins Gegenteil gekehrt wurde, war eine Art Karneval der antiken Welt.

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Die Römer veranstalteten an diesem Tag auch einen Umzug, in dem hier in Köln ein Schiffskarren mitgeführt wurde, der carrus navalis. Von diesem kultischen Schiffskarren leitet sich vermutlich das Wort Karneval ab. Dieser Schiffskarren war ein kunstvoll gezimmertes Schiff, das auf einem Wagen gezogen wurde. Es war in grellbunten Farben bemalt und es wurden Figuren der Göttinnen Isis und Nerthus darauf mitgeführt. Isis wurde als ägyptische Göttin der Fruchtbarkeit und des Todes verehrt und Nerthus als germanische Fruchtbarkeitsgöttin. Die Römer taten sich mit dem ägyptischen Isiskult etwas schwer, daher haben sie ihn mit dem Gott Saturn verbunden. Wie die römische Mythologie behauptet, brachte der Gott Saturn mit seiner milden Herrschaft den Menschen Freiheit und Glückseligkeit.

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Der Schiffskarren mit Isis und Nerthus wurde von verkleideten und lärmenden Menschen begleitet, sowie von einer aufreizenden Musik von Handpauken, Zimbeln, Flöten und Rasseln. Vielleicht sollte damit der Tod verbannt oder verscheucht werden, denn der Göttin Isis sagte man eine magische Kraft zum Reich der Toten nach. Hier wurde mit Übermut gegen den Tod gekämpft. Durch dieses Fest wurde der Lebenswille der Römer gewaltig gesteigert.

Die Saturnalien wurden noch bis ins 4. Jahrhundert gefeiert. Durch griechischen Einfluss wurde aus dem Fest allerdings mehr und mehr ein Karnevalstreiben. Der Isiskult verband sich später mit dem Kaiserkult. Unter Kaiser Konstantin wurde das Christentum (343) zur Staatsreligion ernannt. Von da ab vermischten sich allmählich heidnische und christliche Bräuche miteinander.

Im keltisch-germanischen Kulturraum war das Frühjahr die Zeit der Vertreibung böswilliger Winterdämonen. Mit Lärm und Feuer rückte man gegen sie aus. Unter der Maske von Bock, Hirsch und Bär, die den Fruchtbarkeitsgottheiten heilig waren, wurde der Winter ausgepeitscht. Der christlichen Welt war dieses "Teufelswerk" fremd, darum ordnete sie den Karneval der Liturgie des Kirchenjahres unter. Der Karneval bekam nun einen tieferen Sinn, weil er vor den Beginn der Fastenzeit gelegt wurde. Trotzdem ist in der christlichen Fastnacht bis heute ein heidnischer Anklang spürbar geblieben, wie z.B. das Tragen von Masken, das Zechen, Lärmen und Umhertollen. Im Mittelalter versuchte die Kirche mehr und mehr diese alten Bräuche zu verdrängen. Köln war schließlich Bischofssitz, und die Kirche hatte einen starken Einfluss auf das Leben in der Stadt.

Im Mittelalter war der Fastabend sehr wörtlich zu nehmen, als der Abend vor der großen Fastenzeit. Erst im Laufe der nachfolgenden Jahrhunderte dehnte sich das Fest aus. Das Fastnachtstreiben nahm dann im Laufe der Zeit offensichtlich unliebsame Formen an. Nicht nur, dass die Stadt nicht mehr gewillt war Zuschüsse für das Fest zu zahlen (städt. Protokoll von 1341 und mehrfach danach), das Fest wurde sogar wiederholt verboten. Das Motiv für das Verbot war weniger eine gesunkene Moral, als das Streben nach Sicherheit. Die Angst, dass sich unter der Narrenkappe Diebe und Spione in die Stadt schleichen könnten, war begründet.

Auch die Kirche feierte Fastnacht, obwohl sie vielfach gegen dieses "teufliche Treiben" wetterte. So war es im Mittelalter üblich, dass im Dom und in den Stiftskirchen von der niederen Geistlichkeit ein "Narrenpapst" oder "Narrenbischof" gewählt wurde. Man ließ ihn auf einem Esel in die Kirche reiten. Es sollte die scherzhafte Umkehrung der strengen kirchlichen Hierarchie sein. Es folgte ein Lobgesang auf den Esel und ein Gottesdienst wie üblich. Hier sind Verbindungen zu den römischen Saturnalien erkennbar, wo freie Bürger und Sklaven die Rollen tauschten. Da unsere religiöse Haltung eine andere ist, als die der Menschen im Mittelalter, wäre dieser Brauch heute nicht mehr denkbar.

Die religiösen Bruderschaften veranstalteten im Mittelalter zur Fastnacht Figuralprozessionen in unterschiedlicher Verkleidung. Diese Prozessionen, in denen Männer in Frauenkleidern oftmals zu einem Ärgernis der Kirchenoberen wurden, ähnelten einer fastnachtlichen Kappenfahrt. Wiederholt wurde es den Klerikern verboten, sich zu maskieren. Diese religiösen Maskenfeste hatten jedoch auch ihre Befürworter. Im 15. Jahrhundert hieß es: "Unsere Vorfahren waren große und ehrwürdige Männer. Sie haben das Narrenfest aus weisen Gründen eingesetzt. Lasst uns leben wie sie und tuen, was sie taten."

Es war auch die Klostergeistlichkeit, die ab dem 18.Jahrhundert am Donnerstag vor Karneval den Anfang des Fastelabends machte.

Die Form des Karnevalsfestes wurde im Mittelalter durch die jeweils tonangebende Schicht der Gesellschaft bestimmt. Das waren ab dem 17. Jahrhundert die Zünfte, ihnen fielen die Hauptrollen im Karneval zu. Mit ihren Banden bestimmten sie das äußere Bild des Karnevals. Diese Banden waren Aufführungen, in denen sich Fastnachtsspiel und Verkleidung miteinander verbanden. Mit Tanzen und Spielen zogen die "Gesellenbanden" auf öffentliche Plätze, vor Gasthäuser und vor den Häusern der reichen Bürger auf und boten in Liedern und satirischen Szenen Begebenheiten aus ihrem Berufsleben dar und nahmen in witziger Persiflage alles aufs Korn, was Anlass zum Spott bot. Als Dank wurden sie bewirtet. Dieser Brauch geht wieder auf die Römer zurück, bei denen die Herren die Sklaven bewirteten.
Während des 18. Jahrhunderts kam es nach italienischem Vorbild zu einer Art Korso in Köln. An den Karnevalstagen versammelten sich Komödianten, Schausteller und Gaukler in der Stadt.

Von Kurfürst Clemens August ist überliefert, dass er alljährlich am Dreikönigstag ein großes Mahl abhielt und dazu Domherren, Deutschordensritter, Stiftsdamen und andere vornehme Bürger einlud. Man traf sich vermummt und in ausgelassener Freude. In Anlehnung an diese Feste am Hof des Kurfürsten fanden im 18. Jahrhundert die Redouten als vornehme Fastnachtvergnügen statt. Es waren Bälle, auf denen ein absoluter Maskenzwang bestand. Die Redouten fanden im Kölner Gürzenich statt.

1794 wurde Köln unter französische Herrschaft gestellt. Obwohl die Franzosen versicherten, nichts an den Gesetzen und Gebräuchen des Landes zu ändern, wurden Kirchen und Klöster aufgelöst und der Karneval verboten. Aber so ganz ließ sich der Karneval nicht verbieten. Er verlagerte sich vielmehr von der Straße in die Wirtshäuser, aber auch dem geboten die Franzosen Einhalt. Als sie sich dann allmählich von der Harmlosigkeit des Festes überzeugt hatten, hoben sie das Karnevalsverbot 1801 wieder auf. Da zwischenzeitlich die Zünfte abgeschafft wurden, war dem Karneval der Boden entzogen worden. Auch Revolution und Krieg hatten sich ungünstig auf das Fest ausgewirkt, so dass es teilweise ausartete.

In der Franzosenzeit häuften sich die Charaktermasken im Karneval, und es wurde verstärkt das Zeitgeschehen aufs Korn genommen. Man fand sich zu kleinen Zügen zusammen, die durch die Stadt zogen. Wer an einem dieser Züge teilnehmen wollte, musste sich bei der Armenverwaltung eine Karte kaufen. Der Erlös diente wohltätigen Zwecken. 1812 nahm sogar die französische Besatzung an den Zügen teil. Neigten sich die Fastnachttage dem Ende zu, wurde die Zeremonie des "Begrabens" vollzogen. Es bildete sich ein Trauerzug mit Trompetenbegleitung.

Horror

1815 kamen die Preußen nach Köln. Köln wurde wieder eine deutsche Stadt und von den Rheinlanden annektiert. Die Preußen erlaubten den Karneval erst einmal, trotz einer immer bedrohlicher werdenden Verrohung. Es machten sich hemmungslose Ausschweifung und Rüpelhaftigkeit breit. So wurde unter der Maske der Narrheit viel Unfug getrieben und viele Masken waren unmoralisch und taktlos. Das Fest war zu einem wüsten Durcheinander ausgeartet. Darum war zu befürchten, dass die Preußen den Karneval verbieten würden. Die Kölner taten sich ohnehin schwer mit den preußischen Begriffen von Disziplin und Ordnung, die sie mit ihrer Lebenseinstellung nicht in Einklang bringen konnten. Der Kölner ist ein Mensch, der nie untertan gewesen ist und auf Maßnahmen, die seiner Auffassung von Freiheit widersprechen, reagiert er mir Ironie. Eine Tatsache, die die Preußen verärgerte.

Aus diesem Grund ergriffen einige Männer der geistigen und wirtschaftlichen Oberschicht die Initiative. Sie reformierten den Karneval im romantischen Sinne und organisierten ihn neu. Man gab dem Fest den Helden Karneval als Mittelpunkt, an dem sich das ganze Fest hochranken sollte. Man wollte die Oberschicht der Kölner Bürger für den Karneval zurück gewinnen und das Fest wieder in altem, längst vergessenem Ruhm erstrahlen lassen. Das war die Geburtsstunde des Festordnenden Comités und die Erneuerung des Karnevals in romantischem Sinne. Die Gründer des Comités waren alle noch dem reichsstädtischen Köln und dem Kaiser verbunden, und so stand der Held Karneval plötzlich im Gewand des Kaisers vor seinen Mitbürgern.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Drei Brutale Nachrichten

Finanzminister suchen per Telefon einen Ausweg

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Das geplante Treffen zum Griechenland-Hilfsprogramm ist abgesagt. Jetzt wollen die EU-Finanzminister am Telefon über die offenen Fragen beraten. Griechenlands Rettung hängt in der Schwebe. Der Euro steht unter Druck.

weiter lesen auf:
http://www.handelsblatt.com/politik/international/telefonkonferenz-finanzminister-suchen-per-telefon-einen-ausweg/6210890.html

Sparkassen stehen vor Milliarden-Belastungen

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In Schieflage geratene Landesbanken mussten Sparkassen mit Milliarden aushelfen. Für ihre Beteiligungen wollen die Sparkassen aber auch künftig kein Eigenkapital vorhalten. Deswegen laufen sie gegen EU-Pläne Sturm.

Mehr:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/bankenregulierung-sparkassen-stehen-vor-milliarden-belastungen/6210584.html

Notenbank-Eingriff - Nikkei auf Rekordstand

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Die Börse in Tokio legt kräftig zu. Maßnahmen der japanischen Notenbank ließen den Nikkei auf den höchsten Stand seit sechs Monaten steigen. Vor allem Autowerte sind in Fernost gefragt.

Mehr:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/marktberichte/boerse-tokio-notenbank-eingriff-nikkei-auf-rekordstand/6210856.html

Dienstag, 14. Februar 2012

The Valinesday

Schon im antiken Rom wurden am 14. Februar zum Gedenken der Göttin Juno, Schützerin von Ehe und Familie, den Frauen Blumen geschenkt. Heute ist dieser Brauch in vielen Ländern der Welt verbreitet und der 14. Februar gilt allgemein als Festtag der Jugend und der Liebenden.

Herz

So wie man zum Valentinstag in die verschiedensten Reiseziele verreisen kann, so unterscheiden sich auch die Bräuche zum Valentinstag in der ganzen Welt. Ob nun teure Diamanten oder nur Schokolade, ob Straßenfest oder ein gemütlicher Abend zu Hause. Das Fest der Liebe unterscheidet sich in den verschiedensten Kulturen dieser Welt.

Beginnend mit den Vereinigten Staaten ist das Valentinstags-Fest im Ursprungsland das kommerziellste von allen Festen. Hier schenkt man von Karten bis zu den Diamantohrringen alles, was mit Geld zu erstehen ist. Dabei schenkt man allen Menschen, die man gerne hat, eine kleine Karte und die wichtigsten Menschen bekommen ein etwas größeres Geschenk. Ob man diese kommerzielle Ausrichtung mag oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen.

Montag, 13. Februar 2012

Drei Nachrichten

Griechenland rückt ein kleines Stück vom Abgrund ab

griechenland

Trotz wütender Proteste gegen die Kürzungen beschließt das Parlament in Athen ein neues Sparpaket. Damit liegt der Ball bei den internationalen Geldgebern. Sie müssen entscheiden, ob Hellas weitere Milliardenhilfen bekommt.

weiter lesen:
http://www.ftd.de/politik/europa/:staatsschuldenkrise-griechenland-rueckt-ein-kleines-stueck-vom-abgrund-ab/60167942.html

Das ist Deutschlands Kaltreserve

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Wenn es kalt wird in Deutschland, kommt die Kaltreserve ins Spiel: Am Donnerstag etwa wurde für zehn Stunden ein Block in Mannheim angeworfen. FTD.de zeigt, wo die Oldies stehen, wie alt sie sind, was sie verbrennen und was sie leisten.

Apple fordert klare Regeln für Lizenzen

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Im Kampf um die Marktanteile im Smartphone-Sektor greifen viele Hersteller zu Patentklagen. Besonders häufig trifft es Apple. Die Kalifornier fordern deshalb feste Richtlinien.

weiter lesen:
http://www.ftd.de/it-medien/it-telekommunikation/:neue-richtlinien-apple-fordert-klare-regeln-fuer-lizenzen/60166610.html

Donnerstag, 9. Februar 2012

Drei Nachrichten um Wirtschaft

Troika setzt Griechenland Ultimatum von 15 Tagen

Es sah schon nach Einigung über das Athener Sparprogramm aus. Doch dann hat es doch nicht gereicht. Die Griechen müssen noch mehr Zugeständnisse machen.

gewitter

Der Bundespräsident in der Schwüle der Grauzonen

Christian Wulff merkt nicht, dass er mit seiner Art, Freundschaftsdienste in Anspruch zu nehmen, die Freundschaft selbst in Misskredit bringt.

Kann man Christian Wulff nicht endlich in Ruhe lassen? Muss man den immer kleiner, immer kleinlicher werdenden Verdächtigungen wirklich nachgehen, denen er Tag für Tag ausgesetzt ist? Beschädigt man damit nicht das Amt des Bundespräsidenten, das über dem Alltag und seinen Querelen schweben soll?

politik

Über die Privatsphäre eines greisen SS-Mörders

Weil sie einen verurteilten NS-Verbrecher in seinem Altersheim filmten, stehen zwei Reporter vor Gericht. Ihnen droht eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr.

Abgesehen von der Verleihung des Ordens wider den tierischen Ernst – alljährlich zur Karnevalszeit – und des Karlspreises für Verdienste um die europäische Einigung – immer an Christi Himmelfahrt – macht die Stadt Aachen nur selten von sich reden. Die westlichste Kommune Deutschlands, im Grenzgebiet zu den Niederlanden und Belgien, führt ein eher beschauliches Dasein jenseits der Schlagzeilen.

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Dienstag, 7. Februar 2012

Internet am Arbeitsplatz: Was Arbeitgeber unbedingt beachten sollten„

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Das Internet ist heutzutage ein fester Bestandteil des Arbeitsplatzes. Aber es birgt auch viele rechtliche Probleme. Dieser Beitrag ist für alle Arbeitgeber wichtig, die eine Haftung für die Internetaktivitäten Ihrer Arbeitnehmer und Datenschutzverstöße vermeiden wollen.

Betriebsvereinbarung statt Konflikt

Kern des Problems ist, dass heutzutage der Computer nicht nur Arbeitsmittel ist, sondern von Arbeitnehmern oft dazu genutzt wird, nebenher im Internet zu surfen und private eMails abzurufen.

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Jedoch lauern hier rechtliche Probleme mit gegensätzlichen Interessen. Zum einen das private Surfen des Arbeitnehmers während der Arbeit. Andererseits besteht oftmals ein Wunsch des Arbeitgebers nach Kontrolle der Internetnutzung der Angestellten am Arbeitsplatz. Um diese beiden Interessen auszugleichen und das juristische Problem zu entschärfen, sollten Arbeitgeber mit ihren Arbeitnehmern sogenannte „Betriebsvereinbarung zur Nutzung des Internets am Arbeitsplatz“ vereinbaren. Sinn einer solchen Vereinbarung ist die Balance zwischen dem Wunsch nach privater Internetnutzung auf der einen und Kontrolle durch das Unternehmen auf der anderen Seite.

Arbeitgeber haftet für Arbeitnehmer

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Ein weiteres Problem bei dem Fehlen einer konkreten Regelung ist die Haftung des Arbeitgebers. Denn für Rechtsverstöße die über den Anschluss des Unternehmens begangen werden, haftet in erster Linie der Anschlussinhaber. Juristisch wird dies als Störerhaftung bezeichnet. Wenn also ein Mitarbeiter beispielsweise urheberrechtlich geschützte Musik in Tauschbörsen verbreitet, dann muss das Unternehmen konkrete Vorkehrungen nachweisen, um der Haftung als Anschlussinhaber zu entgehen. So hat das Landgericht München I (Az. 7 O 2827/07) entschieden, dass ein Unternehmen die Internetnutzung im Betrieb konkret regeln muss, sowie technische Maßnahmen nutzen sollte (Filterprogramme, Firewalls), um der Verantwortung als Anschlussinhaber gerecht zu werden. Zudem muss der Arbeitgeber umgehend einschreiten, wenn der Arbeitgeber den Verdacht hat, dass ein Arbeitnehmer seine Nutzungsrechte für das Internet überdehnt (also z.B. Musik aus Tauschbörsen herunter lädt). Unternimmt der Arbeitgeber keine derartigen Vorkehrungen, dann haftet er für rechtswidrige Handlungen der Angestellten, die über das Internet begangen werden.

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Hero55 - 1. Feb, 10:57
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